Geschichte & Kultur
Die Altstadt von
Quedlinburg gilt mit ihren 1200 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss als außergewöhnliches Beispiel für eine mittelalterliche Stadt. Die Stiftskirche
St. Servatius mit den Gräbern des ersten deutschen Königs Heinrich
I. und seiner Frau Mathilde sowie dem kürzlich zurückgekehrten Domschatz ist ein architektonisches Meisterwerk der Romanik. Deshalb wurde beides als
UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Entlang der
Straße der Romanik kann man quer durch den Harz weitere romanische Baukunstwerke bewundern.(38
km)
Über fruchtbaren Feldern der goldenen Aue thront auf dem Kyffhäusergebirge das zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm
I. und Friedrich
I. 1890-1896 errichtete
Kyffhäuserdenkmal. Der steinerne Aussichtsturm ermöglicht dem Besucher einen traumhaften Blick hinüber zum Harz und über das Thüringer Becken. Die Legende besagt, dass hier der Kaiser Barbarossa (1152-1190) schläft und eines Tages erwacht um sein Reich in alter Größe wieder zu errichten.(25
km)
Ein außergewöhnliches Museum befindet sich in der Nähe von Bad Frankenhausen. Trotz seiner imposanten Größe ist das
Panoramamuseum für nur ein einziges Bild errichtet worden. Der Leipziger Maler Werner Tübke schuf hier sein 14x123
m großes Ölgemälde, welches die frühbürgerliche Revolution von 1525 darstellt. Der Betrachter steht in Mitten des kreisförmigen angeordneten Gemäldes.(33
km)
Bereits 972 erstmals urkundlich erwähnt, geben die Ausgrabungen der
Königspfalz Tilleda Einblick in die Zeit der Kaiser und Könige. Die 16
ha große Ausgrabung umfasst eine ottonische Pfalzkirche, Wach- und Wohnhäuser, den Palas, Wirtschaftsgebäude, sowie Verteidigungsanlagen. (22
km)